Haben wir alle ein Magnesium Mangel?

Krämpfe aufgrund von Magnesiummangel

Haben wir alle ein Magnesium Mangel?

Mögliche Symptome für einen Mangel an Magnesium:

  • Krämpfe
  • Verspannungen
  • Schmerzen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Müdigkeit
  • Unkonzentriert
  • Unruhe und Nervosität
  • verengte Gefäße
  • Herz und Kreislaufprobleme
  • Thrombose
  • Herzinfarkt
  • Osteoporose
  • Lidflattern
  • zittrige Muskeln
  • Restless Legs
  • Regelschmerzen PMS

Das einzellige Leben, das in den Ozeanen entstand, kannte keinen Magnesiummangel. Es war daher nicht notwendig, die Fähigkeit zur Speicherung von Magnesium überhaupt zu entwickeln – Magnesium war einfach immer vorhanden. Mit der Weiterentwicklung des Lebens und der Entstehung von Landlebewesen war die ständige Verfügbarkeit von Magnesium nicht mehr selbstverständlich.

Zum Glück liegt Magnesium auch in der auf dem Land bereitstehenden Nahrung vor: Besonders Nüsse, Samen, grünes Gemüse und Bitterschokolade enthalten beträchtliche Mengen davon. Mit etwas gesundem Menschenverstand sollte es also nicht schwierig sein, an die empfohlene tägliche Zufuhr zu kommen. Der Referenzwert für die empfohlene tägliche Zufuhr von Magnesium ist 6 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Dieser Wert ist jedoch umstritten und immer häufiger wird die Ansicht vertreten, diesen Wert auf 9 Milligramm heraufzusetzen. Wie dem auch sei: trotz der Verfügbarkeit der genannten Magnesiumlieferanten und trotz des Überangebots an Lebensmitteln entspricht die Magnesiumversorgung nur in den seltensten Fällen der empfohlenen Mindestdosis.

Dies liegt an den Inhaltswerten unserer Lebensmittel in moderner Zeit! Durch die moderne Massenlandwirtschaft und die industrielle Herstellung von Nahrungsmitteln hieraus haben unsere Lebensmittel keine Inhaltsstoffe mehr wie zu Großmutters Zeiten. Die Böden sind ausgelaugt, die Pflanzen können keine Mineralstoffe mehr aufnehmen, da keine mehr in unserer dünnen Humusschicht enthalten sind. Sprich wir können uns gesund und reichhaltig wie nur möglich ernähren und trotzdem können Magnesiummangelerscheinungen wie Krämpfe, Verspannungen, Müdigkeit usw. auftreten.

Der Magnesiummangel beim modernen Menschen und bei Nutz- und Haustieren nimmt allmählich das Ausmaß einer Epidemie an. Dafür gibt es mehrere Ursachen. An erster Stelle steht die Gewohnheit, zu fett – zu kalzium und zu – salzreich als auch zu viel tierische Produkte zu essen.

Gelingt es dennoch, die empfohlene Menge zu sich zu nehmen, muss der Körper noch einige Probleme meistern, bis er das Magnesium tatsächlich wirksam verwerten kann. Die Verwertung des Magnesiums im Darm erfolgt nämlich langsam und es werden jeweils nur kleine Mengen aufgenommen. Man nimmt an, dass lediglich ein Drittel des mit der Nahrung gelieferten Magnesiums vom Körper aufgenommen wird. Mit hoch dosiertem Magnesium, häufig der Fall bei Nahrungsergänzungsmitteln, ist der Magen-Darm-Kanal eigentlich überfordert. Bei zu hoher Zufuhr wird der größte Teil gleich wieder ausgeschieden. Bei oraler Verabreichung kommt es dann als Nebenwirkung oft zu Durchfällen.

Hat das Magnesium auch diese Hindernisse überwunden, trifft es auf eine Horde von Räubern: Nikotin, Alkohol und Medikamente liegen nämlich schon auf der Lauer und fallen nur zu gern darüber her. Beispiel Magensäurehemmer: bei 2 Millionen Niederländern wurde vor kurzem nachgewiesen, dass durch die Einnahme solcher Medikamente Störungen bei der Zufuhr von Magnesium in das umliegende Zellgewebe auftreten können. Schwangere, Sportler und Frauen in den Wechseljahren haben ebenfalls einen höheren Magnesiumbedarf. Und auch bei Stress wird viel Magnesium verbraucht. Weitere Magnesiumräuber sind Umweltverschmutzung, Smog und Elektrosmog. Der schlimmste Räuber ist jedoch häufig das Kalzium, ein ebenfalls lebensnotwendiger Mineralstoff.

Nimmt der Stress zu, dann steigt auch der Bedarf an Magnesium. Noch mehr Stress ist die Folge.

Eigentlich bilden Magnesium und Kalzium ein Doppel: zwei Spieler, die ohne den anderen nicht zum Einsatz kommen. Kalzium sorgt dafür, dass der Mensch seine Muskulatur anspannen kann. Magnesium dagegen sorgt für die Entspannung. Beide brauchen einander und arbeiten Hand in Hand. Das Idealverhältnis der beiden Antagonisten Kalzium und Magnesium ist 2:1. Manche befürworten sogar ein Verhältnis von 1:1. Dieses Verhältnis ist in der heutigen Zeit jedoch zunehmend unausgewogen. Die amerikanische Lebensmittelüberwachungsbehörde FDA hat festgestellt, dass das durchschnittliche Magnesium-Kalzium-Verhältnis bei den Amerikanern 6:1 beträgt. Problematisch dabei ist, dass dieses Übermaß an Kalzium die wirksame Verwertung von Magnesium hemmt. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, müsste die Magnesiumzufuhr also eigentlich weiter erhöht werden. Eine Ernährungsumstellung ist dafür jedoch nur eine Teillösung, da magnesiumreiche Lebensmittel oft auch viel Kalzium enthalten.

Vielfältige Steuerungsfunktionen

„Wenn ich wählt‘, das wusste ich, war and‘res Leben mir verwehrt, andere Verlockungen vergeben“. Mit dieser Zeile des niederländischen Dichters J.C Bloem, so der Biologe und Autor D. Hillenius, lassen sich die Prinzipien der Evolution dichterisch erklären. Genauso gut könnten diese Worte einer Abhandlung zum Thema Magnesium vorangehen. Als im Laufe der Evolution die ersten Lebewesen das Meer verließen, um das Festland zu erobern, bedeutete diese Entscheidung auch, sich von dem herrlichen Ozeanwasser und der ständigen Verfügbarkeit von Magnesium zu trennen. Die aus diesem Überangebot entstandene Unfähigkeit, Magnesium zu speichern, ist ein schweres Erbe, das der Mensch immer noch in sich trägt. Evolution steht jedoch auch für fortwährende Innovation. So hat der Mensch im Laufe der Zeit einen Mechanismus entwickelt, das kostbare Magnesium im Körper wenigstens teilweise verfügbar zu halten. Am Nierenausgang und, wie man annimmt, auch am Ende der Schweißdrüsen befinden sich Zellen, deren Aufgabe die Rückgewinnung des Magnesiums ist, das mit dem Urin oder Schweiß ausgeschieden werden soll. Vielleicht ist dies eine Erklärung dafür, dass es trotz der zahlreichen Bedrohungen, denen der Magnesiumgehalt ausgesetzt ist, nicht zu massenhaften Ausfällen des menschlichen Organismus gekommen ist.

Der Mangel an Magnesium mit allen damit zusammenhängenden Folgen ist aber eine immer häufiger vorkommende Erscheinung. Und auf Magnesiummangel ist eine ganz beachtliche Bandbreite von Beschwerden und Problemen zurückzuführen, die von Psoriasis über Depressionen und ADHS bis hin zu Diabetes reichen. Diese Vielzahl von Erkrankungen ist nicht so erstaunlich, wenn man sich vor Augen hält, dass Magnesium zusammen mit Sauerstoff und Wasser zu den drei elementaren Lebensbedürfnissen des Menschen gehört. Magnesium hat eine steuernde Funktion und ist in unterschiedlichem Ausmaß an mehr als 300 körpereigenen Prozessen beteiligt. Ein Vergleich mit Motoröl liegt da auf der Hand. Auch wenn der Ölstand sinkt, kann man noch eine ganze Zeit fahren. Bewegt sich der Zeiger jedoch im roten Bereich, steht es wirklich schlecht. Wenn man also den zunehmenden Mangel ernst nimmt und frühzeitig etwas daran tun will, kommt man um eine zusätzliche Magnesiumzufuhr nicht herum.

Die orale Verabreichung, also die Einnahme von Magnesiumpräparaten, ist, wie gesagt, nicht unbedenklich. Es stellt sich die Frage, welche Menge des auf diese Weise zugeführten Magnesiums der Magen überhaupt verwerten kann. Auch kann es zu Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Durchfällen kommen, die sicherlich nicht erwünscht sind. Zudem unterliegt die Qualität (Toxizität) dieser meistens chemisch zusammengesetzten Nahrungsergänzungsmittel starken Schwankungen. Zechsal aus dem niederländischen Veendam verwendet ausschließlich das reine und unverarbeitete Magnesiumchlorid (Bischofit) aus dem uralten Zechsteinmeer. Magnesium aus Bischofit von Zechsal ist Magnesium in der körpereigenen Form. Daher zeichnet es sich durch eine hohe Bioverfügbarkeit aus.

Magnesiumöl Sprühflasche von ZechsalDie transdermale Verabreichung, also die Aufnahme über die Haut, verstärkt die Wirkung. Über die Haut gelangt das Magnesium direkt in den Zellzwischenraum, das Interstitium. Dort wird der Wasserhaushalt des menschlichen Körpers geregelt. Die Hautbarriere überwindet Magnesium durch die Haarfollikel.

Von diesem Wasserspeicher aus gelangt das Magnesium auf natürlichem und direktem Wege in die Zellen. Erfreulicherweise schont diese naturbelassene Verabreichungsform den Magen, so dass in den meisten Fällen keine Nebenwirkungen auftreten. Die uralten Magnesiumkristalle in einem Voll- oder Fußbad wirken außerdem einfach wohltuend. Man spürt eine sofortige Entspannung und viele Menschen schlafen danach tief und fest. Andere Zechsal-Produkte wie zum Beispiel das Magnesiumöl und das Gel sind ebenfalls frei von überflüssigen Zusätzen und eignen sich hervorragend für die tägliche Anwendung. Das Zechsteinmeer hat seinen Schatz gut bewahrt und schenkt ihn uns, damit er dem Körper hilft, einen ausgeglichenen Magnesiumhaushalt auf natürliche Weise wiederzufinden.

Euer Joshua

Empfohlene Bezugsquelle für Magnesiumöl und Flocken aus Bischofit: www.zechsal-magnesium.de – Alternativ: www.tausendkraut.com

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